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Ayurveda in Indien und Sri Lanka


Ayurveda ist speziell - die Lehre vom Leben

 

Grundlagen von AYURVEDA:

Ayurveda - (Sanskrit, dt.: Wissen vom Leben; auch in der Schreibweise Ayurweda) ist die
Bezeichnung für eine traditionelle indische Heilkunst.

Wörtlich übersetzt bedeutet Ayurveda Lebensweisheit.
Es stammt aus dem indischen Sanskrit und setzt sich aus den Wörtern
Ayur (Leben) und Veda (Wissen) zusammen.
Man kann es auch als "Lebenswissenschaft" übersetzen.

Ayurveda ist eine Kombination aus empirischer Naturlehre und Philosophie, die sich auf die für menschliche Gesundheit notwendigen physischen, mentalen, emotionalen und spirituellen Aspekte konzentriert, die wichtig für die Gesundheit bzw. Krankheit sind.
Dadurch hat Ayurveda einen ganzheitlichen Anspruch, da der ganze Mensch mit einbezogen wird.


Ganzheitliche Medizin


Auch in der wissenschaftlichen Medizin besteht die Erkenntnis, dass die Trennung von Körper, Seele und Geist, in (Soma und Psyche) nicht immer alle Aspekte der Krankheit bzw.Gesundheit erfasst, und dass
.... eine Therapie, die diese Trennung nicht überwindet, zwar Lebensdauer verlängern kann,
jedoch nicht immer entscheidend zur Lebensqualität beiträgt.

Ganzheit bildet auch eine zentrale Kategorie der so genannten Gestaltpsychologie, eine Richtung der geisteswissenschaftlich ausgerichteten Wahrnehmungspsychologie.
Der Neurologe und Psychiater Kurt Goldstein formulierte als erster eine Theorie der Ganzheit des Organismus, basierend auf der Gestalttheorie.

In der Typologie spricht man von unterschiedlichen Temperamenten oder Lebensenergien, in der Lehre vom Ayurveda von den so genannten Doshas:
  • Vata (Wind, Luft, Pneuma)
  • Pitta (Feuer und Wasser, Chole)
  • Kapha (Erde und Wasser, Phlegma)

 

 


Diese kommen nach ayurvedischer Vorstellung in jedem Organismus vor. Dabei dominieren meist ein oder zwei Doshas, seltener alle drei
In einem gesunden Organismus sollten sich diese "Energien" oder "Temperamente" in einem harmonischen Gleichgewicht befinden. Es ist für den Arzt wichtig zu wissen, welche Doshas bei einem Menschen vorherrschen, weil jeder Typ andere Medikamente und Behandlungen benötigt.

Das Ziel der ayurvedischen Heilkunst ist die Vermeidung von ernsthaften Erkrankungen, indem man versucht, den
Auslöser der Erkrankung zu verstehen und ungesunde Angewohnheiten abstellt.
Dazu gibt es eine Reihe von Behandlungen, die vor allem dem Körper dabei helfen sollen, "sich selbst zu helfen".



Ayurveda hat Geschichte

AYURVEDA Geschichte - Kurz-Replik:


Das Alter des medizinischen Systems der Ayurveda ist unbekannt, man schätzt es heutzutage auf mindestens 3000 bis 5000 Jahre.

Ayurveda begründet von Dhanvantari Als Begründer des Ayurveda wird in einigen Schriften die mythische Figur Dhanvantari angesehen.

Anzeichen auf ein medizinisches Wissen findet man schon in der Steinzeit.
Bereits im 6. Jh. v. Chr. beschrieben die indischen Ärzte die menschliche Anatomie (Sehnen, Nervengeflecht, Muskeln, etc) sehr genau und hatten ein gutes Verständnis der menschlichen Verdauung und des Blutkreislaufs.

Bereits 427 v. Chr. Ayurveda - Krankanhäuser und Spitaler in Sri Lanka In Sri Lanka gab es in 427 v. Chr. die ersten Spitäler. Der buddhistische König Ashoka ließ im 3. Jh. v. Chr. im zweiten Felsenedikt fest schreiben, dass Spitäler für Menschen und für Tiere errichtet wurden und dass hierfür Heilpflanzen importiert und angebaut wurden.

Plato stützte sich bereits in der Antike auf die Theorie der "Tridoshas" Plato hatte eine ähnliche Theorie wie die ayurvedische Theorie der Tridoshas.
In Platos System beruht die Gesundheit auf einem harmonischen Gleichgewicht zwischen den drei Elementen:
  •                       Pneuma (Wind oder Vata)
  •                       Chole ("Galle", Feuer oder Pitta) und
  •                       Phlegma (Wasser oder Kapha).

Wie der französische Indologe Jean Filliozat schrieb, ist diese Theorie möglicherweise vedischen Ursprungs, da diese Doshas und besonders die Beziehung zwischen Galle und Feuer schon in der vedischen Literatur bekannt waren.

Außerdem, so sagt er, gibt es mehrere direkte Referenzen in der hippokratischen Sammlung, die darauf hin deuten, dass einige indische Arzneien und medizinische Rezepte in Griechenland übernommen wurden.
 
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